TEAM Agentur: Bodenseeraum als Markt erfolgreich aufbereitet

2017 erfolgt eine Veränderung im operativen Bereich des Unternehmens.

Johannes Sturn, Harald Otti und Harald Fink, die Inhaber der vor zwei Jahren neu übernommenen TEAM AGENTUR mit den Schwerpunkten Modepräsentation & Eventmanagement, ziehen eine positive Bilanz. In den letzten beiden Jahren wurde über 200 Shows realisiert und einem breiten Publikum – insbesondere am Schweizer Markt sowie im süddeutschen Raum – präsentiert.
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Zahlreiche Schweizer Kunden
Messen wie die Hochzeitsmessen in St. Gallen, Zürich und Basel, die ZOM in Wetzikon, die WINTI MÄSS in Winterthur aber auch die Oberschwabenschau in Ravensburg sind nur ein kleiner Auszug der erfolgreichen Weiterführung der Geschäftsbeziehungen. Vielbeachtete Mode-Events in den Einkaufszentren Rheinpark, St. Margrethen, der Shopping Arena, St. Gallen, dem EKZ Rosenberg, Winterthur oder dem EKZ Rosenberg wurden durch die professionellen Showelemente der TEAM AGENTUR zum Erlebnis.
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Standortverlegung und Technik
Auftraggeber wie Zuschauer schätzen die perfekt choreographierten Showdarbietungen der professionellen Models und Dressmen. Die Verlegung des Firmensitzes in das Otten-Areal nach Hohenems erbrachte eine Konzentration sämtlicher Geschäftsbereiche sowie eine interne Ablaufoptimierung. Laufende Investitionen und die Weiterentwicklung im technischen Bereich bilden die Basis für mitreißende Showerlebnisse. „Sowohl Mode- wie Produktpräsentationen unserer Kunden werden dadurch noch weiter aufgewertet“, erläutert Geschäftsführer Johannes Sturn.
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Harald Otti widmet sich Kerngeschäft
Mit dem Abschluss dieser Optimierungsvorgänge wird sich Event-Stratege Harald Otti als Koordinator aus dem operativen Bereich der TEAM Agentur mit Anfang 2017 wieder zurückziehen. „Ich konzentriere mich wieder auf mein Kerngeschäft, das Unternehmen MO-Catering und das Catering-Business, bleibe aber weiterhin als Gesellschafter in der TEAM AGENTUR tätig und arbeite für sie als starker Netzwerkpartner“, so der Eventexperte Harald Otti.
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Eventmanagement aus einer Hand

Die TEAM AGENTUR wird sich künftig unter Geschäftsführer Johannes Sturn und der technischen Leitung durch Harald Fink weiterhin auf die Durchführung von Modepräsentationen und Eventmanagement im Bodenseeraum (Österreich, Süddeutschland, Schweiz) konzentrieren und den Kunden abwechslungsreiche, auf das Produkt abgestimmte Shows präsentieren.  Durch die Synergien in den Bereichen Technik, Catering, Dekoration, Showprogramm und Künstler bietet die TEAM AGENTUR komplette Events – von der Mode-  über eine Produktpräsentation bis zur Firmenfeier -  alles aus einer Hand komplett realisiert.

TEAM-AGENTUR F.O.S. Event GmbH
Schwefelbadstr. 2
6845 Hohenems
team-agentur.at/

Ökoreinigerproduzent Uni Sapon ist „GREEN BRAND AUSTRIA“

Marion Reichart, Peter Metzler und Dr. Tobias Männel. Foto: A. Fritz-Pinggera

Die internationale Brand-Marketing-Organisation GREEN BRANDS zeichnete Ende November 31 „grüne“ österreichische Unternehmen und Produkte mit dem GREEN BRANDS Austria Award 2016 aus. Österreichweite Lieblingsmarke wurde Uni Sapon aus Feldkirch.
Das 1984 von Franz Reichart in Bludenz gegründete Unternehmen ist der bundesweit älteste Erzeuger ökologischer Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel. Seit über 30 Jahren stellt Uni Sapon Reinigungsprodukte aus reinen Naturstoffen her. Das seit 2012 in Feldkirch ansässige Unternehmen konnte im Match um den „GREEN BRANDS Award“ mit großen österreichischen Konzernen mithalten, das Publikumsvoting konnten die Vorarlberger klar für sich entscheiden und wurden die N°1 aller 31 Einreicher.
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Öko – Made in Vorarlberg
Neben einer zu erreichenden Benchmark in Energie-, Wasser- und Umweltmanagement wurden sowohl Unternehmen wie Produkte einer anspruchsvollen Prüfung unterzogen. „Wir als kleiner, 12köpfiger Betrieb überzeugten sowohl die Jury, als auch die Kunden, die ebenfalls eine gewichtige Stimme in dem Voting hatten“, so Geschäftsführerin  Marion Reichart. Sowohl das Unternehmen Uni Sapon wie auch seine Produktpalette wurden mit dem GREEN BRANDS Austria Award 2016 ausgezeichnet. „Diese Auszeichnung bestätigt unseren Weg“, freut sich Reichart, die das mittelständische Unternehmen 2009 als kleinen Familienbetrieb übernommen hat. Durch den Einsatz milder, pflanzlicher Rohstoffe werden seit drei Jahrzehnten besonders schonende Reinigungsprodukte erzeugt und mit so wenig verschiedenen Produkten als möglich ein breites Spektrum der Reinigung abgedeckt.
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Haushaltsreiniger aus Naturstoffen
Einzelunternehmerin Marion Reichart gründete Uni Sapon heuer zur GmbH um und holte als Gesellschafter den Mechatroniker Peter Metzler wie den Naturwissenschaftler Dr. Tobias Männel ins Boot. Die drei Gesellschafter propagieren weiterhin das seit über 30 Jahren gelebte Null-Müll-Konzept, welches Uni Sapon zu einem Pionier der Ökoszene gemacht hat: Wasch- und Reinigungsmittelkonzentrate werden im Baukastensystem zu anwendungsfertigen Einzelreinigern formuliert. Sämtliche Produkte sind auf Basis pflanzlicher und mineralischer Rohstoffe hergestellt, beinhalten keinerlei synthetische Duft- und Farbstoffe und sind 100 Prozent gentechnikfrei. Leere Gebinde können entweder mit Konzentrat nachbefüllt oder retourniert werden. Uni Sapon ist zudem als einziges Reinigungsunternehmen Österreichs nach den besonders strengen Kriterien des ECOCERT-Labels zertifiziert. Alle Wasch- und Reinigungsmittel tragen zudem die Vegan-Blume.
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Eigenmarke und Private Label
Uni Sapon ist bundesweit im Lebensmittelhandel und in ausgesuchten Biofachgeschäften und Reformhäusern erhältlich. Kauf- wie Nachfüllstationen finden sich in ganz Österreich, in der Schweiz und in Deutschland. „Wir führen einerseits die Eigenmarke Uni Sapon und beliefern zudem internationale, große Firmen im Private Label Bereich. Unsere Produkte sind somit weltweit in Haushalten verfügbar,“ erklärt Marion Reichart sichtlich erfreut über die stark gestiegenen Verkaufszahlen. Als neueste Entwicklung sorgt das Uni Sapon Öko-Sport- und Funktionswaschmittel am Ökowaschmittelmarkt bereits für hohe Aufmerksamkeit.
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Über den Award
GREEN BRANDS honoriert Aktivitäten zum Klima- und Umweltschutz, zu Nachhaltigkeit und ökologischer Verantwortung und verleiht in internationaler Zusammenarbeit mit Markt- und Meinungsforschungsinstituten und unabhängigen Institutionen und Gesellschaften im Umweltschutz-, Klimaschutz- und Nachhaltigkeits-Bereich das GREEN BRANDS-Gütesiegel. Erst bei Erreichen einer Benchmark auf dem GREEN BRANDS-Index entscheidet die hochrangige Jury als finale Instanz über die Auszeichnung und Verleihung des Siegels.

Mit dem Gast auf Augenhöhe

Foto: Markus Gmeiner

Nach vierjähriger Vorbereitungszeit steht die neue Vorarlberger Tourismusausbildung am Start: GASCHT- die neue Gastgeberschule für Tourismusberufe.

Die Tourismusbranche sucht händeringend Fachkräfte und hat bereits vor dreieinhalb Jahren die Weichen für eine neue Tourismusausbildung gestellt. Nun ist es so weit: Um die drei großen Ziele der Tourismusstrategie – Nummer Eins in Sachen Gastfreundschaft, Regionalität und Nachhaltigkeit zu sein – zu erreichen, kommt es auf den Menschen an. Die GASCHT- die neue Gastgeberschule für Tourismusberufe, öffnet 2017 mit drei Standorten ihre Tore: In den Tourismusschulen in Bezau und Bludenz, sowie im WIFI Hohenems, das ab dem Frühjahr zur GASCHT adaptiert wird. Mehrere Job Speed Datings fanden statt, bei denen sich die 14jährigen Jugendlichen über die neue Schule informieren konnten. Zahlreiche Vormerkungen bezeugen das Interesse für die innovative neue Tourismusausbildung, deren Schuleinschreibung im Februar 2017 startet.
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Mensch im Mittelpunkt
Bestehendes wird optimiert und Neues gestartet. „Mitarbeiter die dem Gast auf Augenhöhe begegnen sind unser Ziel, es gilt, den Faktor Mensch zu stärken“, erklärt Bildungssprecher und Spartenobmann Elmar Herburger. Den Gastgebern kommt als Bildungspartner größte Bedeutung zu: 40 touristische Betriebe haben den Bildungsverein „Mensch im Tourismus“ gegründet, der sich als Kompetenzcenter auch um die Organisation der neuen Tourismusausbildung kümmert. So soll der Anteil heimischer und gut ausgebildeter Mitarbeiter im Vorarlberger Tourismus wieder deutlich gesteigert werden. „Das Konzept der GASCHT hebt uns österreichweit von klassischen Berufsausbildungen ab“, erklärt GASCHT-Schulmanagerin Mag. Nicole Okhowat-Lehner.
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Käsen und Mosten
Die GASCHT garantiert mit ihrem modularen System hohe Flexibilität und Innovation. Vorhandene Ausbildungsressourcen wurden dafür zusammengeführt und erweitert. An insgesamt drei Schulstandorten – in Bezau, Bludenz und Hohenems – werden junge Menschen in einer vierjährigen Ausbildung in den Bereichen Küche & Kulinarik, Service & Gastgeberkompetenz, Rezeption & Hotelmanagement  geschult. Neben den Pflichtmodulen eröffnen frei wählbare Einheiten die Möglichkeit, individuelle Stärken zu vertiefen. Bildungsstandorte wie Sennereien, Bauernhöfe, Alpbetriebe, französische Weingüter oder Metzgereien garantieren erfahrungsorientiertes Lernen. Persönlichkeitsentwicklung und Sozialkompetenz zählen zu den Lehrinhalten. Dabei  entscheidet  man  sich  entweder  für  den praxisorientierten Pfad der zwei  Drittel  Praxis und ein Drittel Theorie beinhaltet und mit Gastgeberdiplom und Lehrabschluss        abschließt; oder den theorieorientierten Pfad mit je 50 % Praxis und Theorie mit   Lehr- und Hotelfachschulabschluss.
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Voranmeldungen ab sofort

Ab Herbst 2017 starten die ersten Lehrgänge der neuen vierjährigen Tourismusausbildung mit drei Klassen – in den Tourismusschulen Bezau und Bludenz sowie interimistisch im WIFI Hohenems. Die GASCHT bringt Theorie und Praxis in ein stimmiges Verhältnis, die duale Ausbildung wird beibehalten. Grundpfeiler bilden das von Bildungscoaches begleitete Orientierungsjahr, die Wahl- und Pflichtmodule zur Stärkung von Fach- und Sozialkompetenz, die Kooperation mit internationalen Tourismusschulen sowie flexible Ausbildungsverbände auch in anderen Betrieben. Besonders informativ und spannend ist das Angebot der ergänzenden Bildungsstandorte, die das Lernen auf Weingütern, in Sennereien etc. vorsieht. Internationale Lernerlebnisse und eine umfassende Persönlichkeitsbildung sorgen für künftige „Stars hinter den Sternen“. Mehr Informationen gibt Schulmanagerin Mag. Nicole Okhowat-Lehner, Tel. 05522 305-399 sowie auf www.gascht.at.
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Infotermine:

Freitag, 13.  Jänner: Infonachmittag in  verschiedenen Qualitäts- und Ausbildungsbetrieben der Gascht
Freitag, 20. Jänner: Tag der offenen Tür an der Tourismusschule Bludenz

Ein dänischer Prinz, die Dirne Helene und eine Palastrevolution

Mit gleich zwei Uraufführungen und mehreren Österreichpremieren startet das internationale Figurentheaterfestival Homunculus vom 18. bis 26. Mai  in das 26. Programmjahr 2017. Eine Intendantin wird 2018 den künstlerischen Pierre Schäfer ablösen. Zur Eröffnungsgala des 26. Figurentheaterfestivals Homunculus am 18. Mai wird „Die wunderbare Rettung der Dirne Helene“ – eine Rotkäppchenvariante für Erwachsene – von Daniel Wagner, gezeigt. Bereits am 19. Mai folgt eine Welturaufführung:

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Zu Hofe geht es rund

Das Duo Veronika Thieme und Piere Schäfer sorgt mit „Amleth“, einer der ältesten Hamlet-Geschichten (um 1200) von Saxo Grammaticus, für eine ganz besondere Version des Stoffes. „Amleth“ wird als dänischer Clown und Trickser der solcherart am intriganten Hof überleben kann, angelegt. Am Samstag, den 20. Mai wird die Vorstellung wiederholt. Die zweite Uraufführung stammt von Christoph Bochdansky, bei der er Nachts (Samstag, 22 Uhr) in den Katakomben des Palastes Hohenems eine Seance inszeniert. Bei dieser „Palastrevolution“ philosophieren verschiedene Geister und Dämonen über Sinn und Unsinn des Menschen, schwarzer Humor ist garantiert.

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Vielseitiges Kinderprogramm

„Die Prinzessin kommt um 4“ wird als Österreichpremiere am Samstagnachmittag vom Theater Kunstdünger gezeigt. Der Sonntag (21. Mai) ist mittlerweile traditionell einer Vorstellung samt Brunch im Löwenfoyer vorbehalten: Das Duo Müller/Dassing bringt das Familienstück „Herr Trautsich geht hinter den Vorhang und staunt“ auf die Löwen-Bühne. Mit einer poetischen Version von „Ali Baba und die 40 Räuber“ führt das Theater Marotte eine weitere Österreichpremiere auf, (Montag, 22. Mai), die charmante Geschichte von „Dornröschen“ wird anderntags von der Puppenspielerin Anna Fregin gezeigt.

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Bitterböse Satire

Mit „Er ist wieder da“ nach dem Erfolgsroman von Timur Vermes bringt das Theater Marotte die bitterböse Hitlersatire am Montagabend, 22. Mai, als geniale Figurentheaterversion: Es gibt keine Moral mehr in der Informations- und Unterhaltungsindustrie, nur noch die Gier nach immer noch größeren Sensationen. Auch das Schuberttheater Wien fordert am Dienstagabend die Zuseher mit „Paperman“, einer Papierfigur die während des Spiels entsteht.

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Christmas in Hohenems

Mögen die Temperaturen im Mai auch bereits sommerlich sein, am Mittwoch, den 24. Mai wird bereits „Christmas in Hohenems“ gefeiert. Das Theater Zitadelle startet für die Kinder mit „Olaf, der Elch“, abends sorgt das Puppentheater Magdeburg mit „Der kleine Lord“ für einen Klassiker der Literatur in der Puppenspielvariante. Um 22 Uhr wird ein After-Christmas-Clubbing die eintägige Hohenemser Weihnachtszeit ausklingen lassen. Zu Christi Himmelfahrt düsen Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer in den Löwensaal. Am Abend sorgt der aus Israel stammende Poet des Objekttheaters, Ariel Doron mit Plastik Heroes für eine überraschende, lustige und schnelllebige Collage von Bildern aus dem Krieg und besteht komplett aus fertigem Kinderspielzeug. Übrigens wird sowohl mit dem Engagement des Theater Marotte wie Dorns Verpflichtung dem 400jährigen Jubiläum der Ausstellung des Schutzbriefes für Juden in Hohenems durch Graf Kaspar 1617 auf ganz spezielle Art und Weise Respekt gezollt. Das Finale am letzten Spieltag, Freitag, 26. Mai bestreiten Nachmittags die Exen mit „Nils Holgersson und die Wildgänse“. Am Abend beendet ein Kasperstück in teuflischer Interpretaion, „Grete L. und ihr K.“ mit den Puppenspielern Susi Claus und Lutz Großmann unter der Regie von Jonas Knecht das 26. Festival. Um 22 Uhr erfolgt die Staffelübergabe.

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Staffelübergabe – Intendantenwechsel 2018

Das 26. Festival ist zugleich das letzte, das Pierre Schäfer als künstlerischen Leiter verantwortet. Nach einem knappen Jahrzehnt legt der seit 2008 bestellte Intendant die Leitung des Festivals in neue Hände: Ab 2018 folgt ihm Susanne Claus als erste weibliche „Homunculus-Festival“-Intendantin nach. Pierre Schäfer: „Nach 10 Jahren ist es eine gute Zeit, an jemanden anderen zu übergeben.“ Pierre Schäfer wird, ähnlich wie sein Vorgänger Pavel Möller-Lück, mit verschiedenen Produktionen und je nach Terminplan auch nach 2018 weiterhin bei „Homunculus“ zu Gast sein.

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Persönlichkeit und Repertoire überzeugten

„Homunculus“-Geschäftsführer Dieter Heidegger: „Das breite Repertoire von Susi Claus hat mich ebenso überzeugt wie ihre Empfehlung durch Pierre Schäfer, die er bereits vor Jahren abgegeben hat.“ Susi Claus arbeitet bereits seit zwei Saisonen bei Homunculus sowohl als Assistentin und als auch als Puppenspielerin – „Janoschs Apfelmännchen“ und „Der Froschkönig“ mit. Auch Präsident Günter Bucher bestätigt: „Als Regisseurin wie Puppenspielerin hat Susi Claus hervorragende Referenzen. Und vor allem: Sie kennt uns und wie wir ticken. Wir freuen uns, dass wir uns aus mehreren kompetenten Vorschlägen erstmals für eine Frau entschieden haben.“

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Über Susanne Claus:

Die neue Intendantin ab 2018, Susanne Claus, Jg. 1975, absolvierte zwischen 2001 und 2005 ihr Studium an der Hochschule für Schauspielkunst “Ernst Busch”, Abteilung Puppenspielkunst,  Berlin.  Der anschließenden Festanstellung am Puppentheater Dresden folgten zahlreiche Tätigkeiten als Puppenspielerin und Regisseurin, Coach an diversen Theatern und in Fernsehproduktionen. Des weiteren arbeitet Susi Claus in freien eigenen Konstellationen/ Produktionen und tourt damit auf nationalen und internationalen Festivals.

Pierre Schäfer, Susanne Claus.

Nach der Geburt ihres Kindes 2011 ging es mit  zahlreichen Regie- und Puppenspielarbeiten weiter. 2012 spielte Susanne Claus in „Der Mädchen aus der Feenwelt oder der Bauer als Millionär “ (Ferdinand Raimund);  einer Co-Produktion der Salzburger Festspiele/ Thalias Kompagnons mit der Tafelhalle Nürnberg. In den vergangenen Jahren produzierte sie künstlerische Arbeiten, so u.a. das Musikvideo „Einfach ist gar nichts“ der Berliner Band „Prag“. Susi Claus ist Mitbegründerin des „PuppenPool“ – Netzwerk für professionelle Puppenspielkunst. Der Zusammenschluss freischaffender, professioneller Puppenspielerinnen besteht aus verschiedenen Spielerinnen mit mehr als 20 Inszenierungen, Straßentheater und Walkacts.

Die Festivalorganisatoren wünschen Susanne Claus gute Aufführungen im Jahr 2017 und einen hervorragenden Start als Intendantin im Jahr 2018.

Vom Reisen und vom Ankommen

Sigrid Hutter lud am Montag, den 14. November um 19 Uhr zur Vernissage ihrer Ausstellung in die Sparkasse Feldkirch (Sparkassenplatz 1). Ein Teilerlös kommt der Krebshilfe Vorarlberg zugute.

Die Feldkircher Künstlerin Sigrid Hutter (Jg. 1968), die allem für ihre großformatigen Frauenporträts (100 Frauen, Villa Claudia) bekannt ist, stellt nach längerer Zeit wieder in ihrer Heimat Vorarlberg aus. Heuer war sie mit Werken bei der Art Fair in Köln vertreten, auch die Galerie m beck in Homburg nahm anlässlich des 50jährigen Galeriejubiläums eine Sonderschau mit Werken von Hutter auf.

Die von drei Galerien in Österreich (Galeria Am Hofsteig, Wolfurt, Galerie Erlas, Traunkirchen) und Deutschland (Galerie m beck) vertretene Malerin präsentierte in der Sparkasse Feldkirch eine Ausstellung zu Gunsten der Krebshilfe Vorarlberg, bei der Motorräder und aquarellartig hingehauchte Farbstudien unter dem Thema „Vom Reisen und vom Ankommen“ ausgestellt wurden.

Für Sigrid Hutter ist Motorradfahren seit 28 Jahren ein zentraler Schwerpunkt. Und dies spiegelt sich auch immer wieder in ihren Arbeiten wider. Sei es in den 144 Motorradgrafiken, die sie in den vergangenen vier Jahren für den deutschen Automobil- und Motorradkonzern BMW erstellte oder in Landschaftsimpressionen, die auf ihren zahlreichen Reisen entstanden sind. 16 ausgewählte, akribisch getuschte und colorierte Motorradskizzen historischer Motorräder werden in der Ausstellung zu sehen sein. Mit aktuellen wie früheren Werken aus der Landschaftsmalerei gehen sie eine thematische Verbindung ein. Sigrid Hutter stellt Landschaft nicht als topografisch festgelegtes oder wiedererkennbares „Abbild“ dar, sondern hält eine Stimmung, eine Farbimpression, ein flüchtiges Vorbeiwischen fest und macht damit die Bewegung, das Unbestimmte, das Fremde in den Bildern „dinghaft“.

Landschaftsbilder mit „Wiedererkennungswert“ wurden nicht gezeigt, vielmehr Impressionen einer Lebensreise. Die Krankheit Krebs trifft viele Menschen und reißt sie gewaltsam aus ihrer Lebensreise. Deshalb stellt die Künstlerin einen Teil des Verkaufserlöses dieser Ausstellung der Krebshilfe Vorarlberg für zur Verfügung.

Sigrid Hutter wurde 1968 in Bregenz geboren, arbeitet seit 1993 freischaffend als Textildesignerin, von 1998 – 2012 Inhaberin des Farbenfachgeschäfts „Der Bunte Hund“ in Feldkirch, seit 2012 ist sie als freischaffende Künstlerin und Illustratorin tätig. 2008 – 2010 absolvierte sie die internationale Sommerakademie in der Klasse Xenia Hausner und arbeitete 2011 als Assistentin ebendort. Seit 2013 erstellt sie im Auftrag von BMW Motorradgrafiken für den „Concorso d’Eleganza Villa d’Este“ am Comosee.

http://sigridhutter.jimdo.com/ kunstraum65b@gmail.com

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